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Berichte aus Rundfunk und Presse




                 
«Skerbersdorf geht mit „Angie“ baden»
                                                         
Gaudi-Schanzenspringen im Freizeitzentrum 
wird zum echten Besuchermagneten



Skerbersdorf Annähernd 500 Besucher tummelten sich am späten Sonnabendnachmittag im Freizeitzentrum Skerbersdorf. Sie lockte weniger das schöne Badewetter, als vielmehr der Saisonhöhepunkt. Zum sechsten Mal hatte der die Einrichtung betreibende Verein zum Gaudi-Schanzenspringen eingeladen. Skerbersdorf geht mit „Angie“ baden Manch kurioses Gefährt war beim Schanzenspringen zu erleben. „Angie“ kommt! Was, Angela Merkel, unsere Bundeskanzlerin? Ja, richtig gehört, was eben Sprecher Hans-Albert Kliemann über das Mikrofon den hunderten Besuchern im Freizeitzentrum Skerbersdorf an diesem späten Sonnabendnachmittag zugerufen hat. Und dann kommt sie tatsächlich. Fährt auf dem Sportplatz vor, entsteigt der noblen Staatskarosse und wird von Kliemann begrüßt. „Angie“ auf Wahlkampftour, und noch dazu im kleinen Skerbersdorf! Unglaublich. Die Nationalhymne erklingt, die Besucher stehen auf. Doch der absolute Clou soll noch folgen. „Angie“ lässt es sich nicht nehmen auf die aufgebaute Schanze zu steigen und wagt den Sprung ins Wasser des Freibades. Die Massen johlen, sind begeistert. Für Sekunden taucht sie im Becken ab. Ein böses Omen für die Bundestagswahl – geht die CDU baden? Als „Angie“ dem kühlen Nass entsteigt, lüftet sich das Geheimnis. Hinter der Maske der Kanzlerin verbirgt sich René Vogel vom Verein Freizeit-Zentrum Skerbersdorf, der die Einrichtung seit 2007 in Eigenregie betreibt. Mit diesem tollen Auftakt beginnt das 6. Gaudi-Schanzenspringen, der Saisonhöhepunkt, an diesem Sonnabend. Dann geht es Schlag auf Schlag. „Holzfäller-Sepp“ alias Sebastian Kliemann, ebenfalls vom hiesigen Verein, fährt auf einem Baumstamm die Schanze hinunter. Danach werden die „Skerbersdorfer Milchkühe“ angekündigt – eine Reminiszenz an alte LPG-Zeiten – mit Bauern Heinrich, bekannt aus dem Fernsehen. In dem eigenartigen Gefährt, mit dem sie die Schanze hinunter jagen, sitzen die 34-jährige Mutterkuh, eine zweite, 26 Jahre alt, das achtjährige Kälbchen und eben Bauer Heinrich. Bevor die als Kuh verkleidete Crew ins Wasser taucht, verteilt sie H-Milch an die Besucher. Irre Performance beim Sprung. Die fünf Wertungsrichter haben es nicht leicht. An Prominenz haben die Skerbersdorfer eine Menge aufgeboten. Gleich der nächste Starter ist kein Geringerer als Uli Hoeneß, verkörpert durch Ronny Kubin vom Freizeit-Zentrum-Verein. Der Boss des FC Bayern muss für seine Steuerhinterziehung zur Strafe ins Wasser. Sein Sprunggerät – ein kleiner Turm, einem Schuldenberg nachempfunden. Als Hoeneß flüchten will, wird er vom früheren Skerbersdorfer ABV wieder eingefangen und abgeführt. Die Zuschauer haben ihren Spaß am Programm. Sie sehen Mister Bean (Maik Vogel), einen Eisbär (Mike Lehnigk), der auf Styroporplatten die Schanze runtersaust und damit das Thema Klimawandel aufgreift, die reizenden Damen der Funkengarde des Pecherner Karnevalsvereins und, und, und. Elf Einzelteilnehmer und Teams muss die Jury bewerten. Am Ende werden die Funkenmädels zum Sieger gekürt. Tristan Mühl, Vereinsvorsitzender, Ortschaftsrats-Chef und Krauschwitzer Gemeinderat in einer Person, hat das Geschehen hautnah beobachtet. „Eine prima Sache, gut gelaufen. Und zudem annähernd 500 Besucher. Das will schon was heißen“, meint er zufrieden zur RUNDSCHAU. Von den knapp 40 Vereinsmitgliedern seien heute rund 30 zum Gaudi-Springen auf den Beinen gewesen, wie er erklärt. Wie bekommt es ein solch kleiner Verein überhaupt hin, in eigener Regie ein solch schönes und idyllisch gelegenes Freizeitzentrum mit Bad zu betreiben? „Das ist vor allem durch die ehrenamtliche Arbeit aller Mitglieder machbar. Wir bekommen zwar 5000 Euro Zuschuss von der Gemeinde Krauschwitz, aber das reicht nicht. So sind wir auf unsere eigene Kraft, die Mitgliedsbeiträge, die Einnahmen aus der Badbenutzung und bei Veranstaltungen und nicht zuletzt auf die Hilfe von Sponsoren angewiesen“, lautet Mühls Antwort. In dieser Saison – seit 2007 wird das Bad nach Wiedereröffnung durch den Verein betrieben – wurden laut Vereinsvorsitzenden die Umkleidekabinen saniert und neue Sitzmöglichkeiten geschaffen. Dass das Skerbersdorfer Bad zunehmend einen guten Ruf in der Umgebung hat, würde beispielsweise belegen, dass immer mehr Familien aus Weißwasser die Einrichtung aufsuchen, erläutert Tristan Mühl. „In dieser Saison hatten wir auf alle Fälle 2000 Besucher. Die genaue Zahl müssen wir noch ermitteln“, so der Vereinschef. Quelle: Lausitzer Rundschau, August 2013 «Jede Menge Piraten im Skerbersdorfer Freizeitzentrum» nach oben Zur Eröffnung der Badesaison wurde die Flagge gehisst Skerbersdorf Zur Eröffnung der diesjährigen Badesaison lud am Samstag der Freizeitzentrum Skerbersdorf e. V. ... Foto: mat1
... unter der Regie von Tristan Mühl zu einem großen Piratenfest ein. Die Flagge wurde zum fünften Mal in der Piratenhochburg gehisst. Nachdem die Piraten mit dem Boot eintrafen, ging es für die Kinder auf Schatzsuche. "Zum Piratenfest gibt es wieder zahlreiche Stationen, darunter das Piraten- basteln, Hindernisparcours, Piratenquiz und eine Station ‚Mach den Piraten nass', wo Wasserbomben platzen", verriet die 24-jährige Erzieherin Ariane Glowna. Die Gäste tummelten sich zum großen Spektakel bei schönstem Wetter bei einer Wassertemperatur von 21 Grad. Die Verpflegung übernahm Rita Kubin aus der Gaststätte "Zur Eiche". Sechs Mannschaften gingen bei einem Volleyballturnier auf dem Freizeitgelände an den Start. Dass es das Freizeitzentrum in Skerbersdorf noch gibt und auch künftig erhalten bleiben soll, dafür gründete sich der Verein, dem 30 aktive Mitglieder angehören. Auch dem 28-jährigen Schatzmeister Erik Buder liegt das Bad sehr am Herzen und er leistet dafür viele Stunden Arbeit. "Das Areal ist etwa 5000 Quadratmeter groß. Ohne Arbeits- einsätze, die zwischen März und Oktober jeden Samstag- vormittag stattfinden, sähe es hier nicht so aus, wie es aussieht", so Erik Buder, der bei aller Arbeit auch großen Spaß am Vereinsleben hat. Um das kleine Badeparadies zu erhalten, werden die Mitgliedsbeiträge und die Eintrittsgelder eingesetzt. Gern kommen Gäste, die das Vereinsgebäude mit Kegelbahn mieten oder das Gelände zum Zelten nutzen. Viele Schul- klassen verbringen ihre Wandertage im Skerbersdorfer Freizeitzentrum. Jährlich besuchen durchschnittlich 2500 Besucher das Skerbersdorfer Bad. Für alle Wasserratten ist das Freizeitzentrum nun wiedert äglich von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Ende August endet dann die Badesaison wieder. Quelle: Lausitzer Rundschau, Mai 2012 nach oben «Klein, aber fein in Skerbersdorf» nach oben Skerbersdorf Mit vollem Körpereinsatz sind auch in dieser Woche zwei RUNDSCHAU-Mitarbeiterinnen an Badeorten der Region unterwegs. Mit allen fünf Sinnen wollen sie herausfinden, wo es sich für wen am besten planscht. Heute hat Volontärin Vivien Czepok ihre Augen, Ohren und Nase im Skerbersdorfer Freibad offen gehalten. Einen großen Pluspunkt gibt es für die zahlreichen Kinderangebote. 28.07.2010 Zusammen mit ihren Eltern kommen Nicole (11) und Tom (9) Wehner regelmäßig ins Skerbersdorfer Freibad. Foto: Vivien Czepok Der prüfende Blick Inmitten kleiner Dorfhäuser liegt das Freibad Skerbersdorf. Schon draußen springt einem der große Holzspielplatz mit seinen vielen Klettermöglichkeiten an. Auch das große Beach volleyballfeld scheint beim Hereinkommen zu sagen: »Leg deine Sachen ab, schnapp dir einen Ball und los geht das Match.« Mit seinen 30 Metern ist das Schwimmbecken etwas klein, aber jeder - vom Nichtschwimmer bis Profi-Krauler - kann sich darin austoben. Wer kein Badespiel- zeug dabei hat kann sich das kostenlos beim Freibad-Team ausleihen. Von Schwimmflügel über Badebälle und großen Gesellschaftsspielen gibt es alles, was das Herz begehrt. Langeweile kommt also nicht auf. Wer keine Lust auf Volleyball hat, kann sich immer noch auf dem Fußballplatz direkt neben dem Freibad austoben oder eine Runde Kricket auf dem Rasen spielen. Dabei verliert man die Kinder auch nicht so schnell aus den Augen, denn die Freibad-Oase ist über- schaubar. Alle Plätze, vom Handtuch bis hin zu den Toiletten sind schnell zu erreichen. Und verliert man die Steppkes doch einmal aus den Augen, sind ja immer noch die Bademeister vor Ort, die alle großen und kleinen Gäste im Blick haben. Und noch etwas: Parties im Clubhaus und Nachtschwimmen sind außer- halb der regulären Öffnungszeiten auch möglich. Vorausgesetzt, man hat sich vorher angemeldet und bringt Badesachen mit. FKK ist nämlich nicht erlaubt. nach oben Bademeister Maik Vogel (30) hat alles im Blick. Die Hörprobe Um richtig zu entspannen, empfiehlt es sich, abends vorbei zu kommen. Denn das Freibad ist besonders bei Familien mit kleinen Kindern sehr beliebt. Entsprechend laut gelacht und gequickt wird bei den Planschattacken. Wem das nichts au- smacht kann unter der Woche immer ab 14 Uhr vorbeikommen. Oder abends ab 18 Uhr - nach den regulären Öffnungszeiten ist da zwar Schicht im Schacht. Aber laut Bademeister Maik Vogel bleiben viele Gäste auch gerne mal bis 21 Uhr im Freibad. Es braucht also keiner Angst haben: frühzeitig rausgeschmissen wird hier keiner. Der Schnüffeltest Weder beißender Chlorgeruch noch ein miefiger Toilettenschleier wehen einem um die Nase. Wer im Freibad tief einatmet riecht nichts weiter, als frisch gemähtes Gras oder den Essensduft, der vom Nach- barplatz herüberweht. nach oben Die Geschmacksprobe Apropos Essen: für den kleinen Hunger und Naschkatzen hat das Freibad-Team reichlich Kekse und Getränke parat. Sollte es aller Oder aber man ruft in der Nachbargaststätte an. Wem vor Hunger schon die Knie zittern, dem wird das Essen sogar bis ans Handtuch gebracht - so der Geheimtipp einiger treuer Freibadbesucher. Der Barfußtest Der Großteil des Freibades ist mit Rasen bedeckt. Zarte Gemüter brauchen aber keine Angst zu haben. Denn scheinbar hat das Freibad- Team ein Geheimrezept: der Rasen ist nämlich trotz einzelner trockener Hitzestellen sehr weich. Piksige Flecken gibt es kaum und auch das Beachvolleyballfeld ist mit »Zuckersand« aufgefüllt. Hier kann mit vollem Einsatz dem Ball hinterhergehechtet werden. Weder Steine noch Scherben verderben den Spielspaß. Sofern man also keine Koordinationsprobleme hat, ist die Verletzungsgefahr recht gering. Grobkörniger wird der Boden nur auf dem Holzspielplatz. Da sollte festes Schuhwerk angezogen werden, um den kleinen Kletter- affen mehr Sicherheit zu geben. nach oben Vom Babybecken bis zum Schwimmerbereich hat seinen Badespaß. Da zeigen sogar schon die Kleinsten, wo der Hammer hängt. Das Skerbersdorfer Freibad ist ein ideales Ausflugsziel für Familien. Das Team ist sehr freundlich und hilfsbereit. Wer auf seiner Radtour eine Abkühlung braucht, kann hier genauso Halt machen. Und für eine Nacht unter freiem Sternenhimmel bietet sich der Campingplatz direkt neben dem Holzspielplatz an. Nur Zelt und Schlafsack müssen selbst mitgebracht werden. Ansonsten gibt es reichlich Duschen, saubere Toiletten und sogar eine Waschmaschine, um dem Straßenstaub à la »Meister Proper« den Kampf anzusagen. Quelle: Lausitzer Rundschau, Juli 2010 «Piraten und Volleyballer geben Auftakt» nach oben Skerbersdorf Am Samstagnachmittag wimmelte es nur so vor kleinen und großen Piraten auf dem Gelände des Skerbersdorfer Freibads. Hier wurde die diesjährige Badesaison – seit Wiedereröffnung des Bades die vierte – feierlich im Freizeitzentrum mit einem zünftigen Piratenfest eröffnet, bei dem die Teilnehmer das ent- sprechende Outfit trugen und so auch weithin sichtbar klar als Piraten erkennbar waren. Für alle kleinen und großen Wasserratten hat das Bad ab sofort täglich von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Bei angenehmen Temperaturen nutzten bereits am Samstag zahlreiche Besucher die Möglichkeit zu einem Sprung in die »Fluten«. Die Mädchen und Jungen bestiegen auch ihr Piratenschiff und gingen auf Schatzsuche oder beteiligten sich an verschiedenen lustigen Wettkämpfen wie etwa Tauziehen. Tauziehen Auch Bürgermeister Rüdiger Mönch stattete der Eröffnungsveranstal- tung in Skerbersdorf seinen Besuch ab. Während die Piraten zum Saisonstart aufs Wasser oder zur Schatzsuche in den Wald gingen, spielten sechs Mannschaften Volleyball. Den Wanderpokal erkämpfte sich in diesem Jahr das Team der »Ballholers« vor den »Ghost bastards« und der Mannschaft des Freizeitzentrums Skerbersdorf. Vierter wurde die Vertretung der »Funky Friends« vor dem Team »Paul sag was« und der Mannschaft des Pecherner Carnevalclubs. »Seit der Wiedereröffnung des Bades starten wir nun in unsere vierte Saison. Unser Freibad ist mit 360 Kubikmeter Wasser gefüllt. Wir freuen uns, dass wir heute hier zur Eröffnung so viele kleine und große Besucher begrüßen können«, so Tristan Mühl, Vorsitzender des Vereins, der ebenfalls als Pirat zu erkennen war. Der Freizeitzentrum Skerbersdorf e.V. gründete sich im Jahr 2002 und setzt sich unter anderem für die Erhaltung des Freibades im Ort ein. André Kurtas Quelle: Lausitzer Rundschau
«Sehr viel mit wenig Budget erreicht» nach oben Das Jahr 2007 neigt sich dem Ende zu. Anlass für die RUNDSCHAU, die Akteure der Region und Stadt zu Wort kommen zu lassen, was sie bewegt hat - im positiven wie im negativen Sinn. 10.12.2007 -- Heute Tristan Mühl vom Förderverein FZZ-Skerbersdorf Welcher war Ihr größter Erfolg? Der größte Erfolg ist in diesem Jahr war wohl die Eröffnung des Freizeitzentrums in Skerbersdorf im Juli. Nach schlussendlich vier langen Jahren gelang es dem Verein, das beliebte Objekt gründlich zu sanieren und die gesamte Anlage umzugestalten. Und trotz des schlechten Wetters in diesem Sommer wurde besonders das Freibad von den Einwohnern und Radtouristen gut angenommen. Das freut uns als Vereinsmitglieder natürlich besonders. Wir hoffen alle, dass die Einrichtung im kommenden Jahr eine genauso gute Resonanz bei den Besuchern finden wird wie im letzten Jahr. Welche war Ihre größte Niederlage? Niederlagen in diesem Sinne gab es bei mir in diesem Jahr zum Glück nicht. In der Zeit der umfangreichen Sanierungsarbeiten gab es einige kleinere Rückschläge oder so manche Ungeklärtheiten, ich denke da zum Beispiel an die gesamte Filtergeschichte im Frei- bad Skerbersdorf. Aber durch die Erfahrung der Mitbürger, die bei dem Bau dabei waren,und Gespräche mit einigen Firmen der Region konnten wir sehr viel mitwenig Budget für die Freizeiteinrichtung erreichen. Welche war Ihre größte Überraschung? Gute Frage. Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass der Kern des Vereins über den gesamten Zeitraum fast jedes Wochenende bei den Arbeitseinsätzen dabei war. Auch wenn unsere eigene Kraft nicht aus- reichte, kamen Leute vom Dorf, der Feuerwehr oder aus den Nachbar- dörfern, um uns zu unterstützen. Dies, denke ich, ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich. Wenn dieser Zusammenhalt nicht gewesen wäre, wären wir nicht so weit gekommen. Was war ihr größter Ärger? Ärger kann man nicht direkt sagen Sicher gibt es immer Höhen und Tiefen im Vereinsleben. Das Wichtigste ist für mich aber, dass wir alle gemeinsam die Zukunft des Vereins gestalten und gemeinsam Lösungen für die Betreibung und Unterhaltung der Anlage finden. Ich hoffe, dass das Skerbersdorfer Freibad auch künftig noch viele Besucher begrüßen kann. Mit TRISTAN MÜHL sprach André Kurtas Quelle: Lausitzer Rundschau nach oben «Tristan Mühl und Co. als Geburtshelfer» nach oben 02.07.2007 - Skerbersdorfer Bad erlebt nach Jahren der Schließung seine Wiedereröffnung Rüdiger Mönch ging am Sonnabend «baden» . Nicht ganz freiwillig, aber immerhin. Er muss es mit Sicherheit geahnt haben, dass er bei der Wiedereröffnung des Bades getauft wird. Und so kam es auch. Trotz einigen Widerstrebens spielte er vortrefflich mit, ließ sich von den Häschern einseifen und dann ins Wasser werfen. Zuvor hatte ihn Neptun und sein Gefolge auf den Namen «Leitender Knallfrosch» getauft. Es war ihm anzumerken, für die Skerbersdorfer macht er diesen Spaß an einem solchen Tag mit, die nicht nur ihr neues Bad nebst Freizeitzentrum feierten, sondern auch das 80-jährige Bestehen ihrer Feuerwehr.Es war zweifellos die Stunde von Tristan Mühl und seinem Förderverein Freizeitzentrum. Wären er und die anderen jungen Leute wie Antje Fleischer, Ronny Kubin, René Vogel, Andreas Petho und Daniel Gräber nicht gewesen, wäre es wohl mit der Einweihung am Sonnabend nichts geworden.Sie gründeten einen Förderverein, nachdem die Gemeinde 2003 das Bad aus Kostengründenschließen musste, wollten sich nicht damit abfinden, dass es die Einrichtung nicht mehr geben sollte. Später stießen andere zum Verein hinzu, auch jene, die 1982 das Bad gebaut hatten, das am 10. Juli 1982 durch den damaligen Bürgermeister Paul Stiller eingeweiht worden war. Einer von ihnen, der vor 25 Jahren dabei war und damals – ebenfalls bei der Neptuntaufe – denen Namen «Seegurke» erhielt, war auch Sonnabend zur Stelle: Peter Lehnigk. «Ich habe, ehrlich gesagt, nicht daran geglaubt, dass das mit dem Bad noch mal was wird. Aber so wie wir uns vor 25 Jahren reinknieten, haben es die jungen Leute zusammen mit den anderen heute gemacht» , sagte Lehnigk im RUNDSCHAU-Gespräch. Tristan Mühl und Co. gingen buchstäblich Klinken putzen. Firmen der Region mussten als Sponsoren gewonnen werden, denn die Durchströmung des Beckens galtes zu verändern und den Beckenkopf zu sanieren. Die größten Schwierigkeiten habe die Filteranlage bereitet, die alte sei nicht mehr zu gebrauchen gewesen, wie Tristan Mühl gegenüber der Heimatzeitung gestand. Unternehmen wie Vattenfall konnten glücklicherweise mit ins Boot geholt werden. Auch Fördertöpfe galt es anzuzapfen, denn ohne Geld lief nichts. Von einer Summe elsweise ein Spielplatz entstanden. Immer wieder wurde betont, dass nicht nur die Skerbersdorfer, sondern auch Bürger aus Pechern und Klein Priebus ihren Beitrag in dieses Gemeinschaftswerk einbrachten. Wie groß die Anteilnahme in der Großgemeinde ist, zeigte sich bei der Eröffnung, als Siegfried Wolf aus Sagar zwei Holzbänke nach vorn schleppte, die seine Familie und die seines Schwiegervater Alfred Vogelganz spontan dem Freizeitzentrum schenkten. Rüdiger Möch hatte übrigens, bevor er getauft wurde, einen Rettungsring der Gemeinde übergeben – wegen der Sicherheit. Quelle: Lausitzer Rundschau nach oben «Skerbersdorfer packen bei Arbeitseinsätzen kräftig zu» nach oben Skerbersdorf. Die Arbeitsstunden zählen die Mitglieder des Vereins Freizeitzentrum Skerbersdorf nicht mehr. Am vergangenen Samstag packten sie und andere Helfer bei einem Arbeitseinsatz auf dem Gelände kräftig mit an. 09.05.2007 Arbeiten am Beckenrand sowie diverse Pflaster- und Pflanzarbeiten standen auf dem Programm. Schließlich soll in wenigen Wochen, wenn das Bad eröffnet wird, alles picobello sein. «Der feierliche Akt der Eröffnung ist in Form eines Dorffestes am 30. Juni und 1. Juli geplant» , so Tristan Mühl. Gleichzeitig wird das 80-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Skerbersdorf begangen, die den Verein bei der gesamten Umbaumaßnahme tatkräftig unterstützt hat. Über zwei Jahre Baugeschehen liegen dann hinter dem Freizeitzentrum. So wurde das Schwimmbad saniert und mit neuer Technik ausgestattet. Ebenso wurde das marode Vereinsgebäude umgebaut. Neu hergerichtet sind der Volley- ballplatz und die Außenanlagen, erfährt die RUNDSCHAU vor Ort. «Unterstützt wurden wir bei unseren Vorhaben durch die Sächsische Aufbaubank. Zudem gab es eine EU-Förderung» , freuen sich die Vereins- mitglieder. Bis zur offiziellen Einweihung des Skerbersdorfer Bades gibt es noch jede Menge zu tun. Der Verein Freizeitzentrum Skerbersdorf zählt derzeit 30 Mitglieder. Sie alle und noch andere Helfer packen mit zu, wenn es darum geht, die Anlage wieder instandzusetzen. Quelle: Lausitzer Rundschau 09.05.2007 nach oben